Hausenprojekt

Zur Zeit arbeite ich an einem Projekt zum Thema Raumnahme im Sinne der Besitznahme eines Raumes durch Körper und Geist.Auch als hausen bekannt . Oftmals negativ besetzt durch Verschmutzung durch Menschen oder Tiere.
Versuche einer neuen Definition







Ich verstehe mich als Kunstarbeiterin immer auf dem Weg  Neues zu entdecken und zu lernen. Der größte Teil meiner künstlerischen Arbeiten entstand projektbezogen. Dabei benutze ich verschiedene Werkzeuge, die ich für das zu bearbeitenden Thema für
geeignete halte.Hin und wieder entwickelte ich dabei eigene Wege der Visualisierung über Materialbeschaffenheiten zu Inhaltlichkeit .So entstanden zum Beispiel meine Wickelobjekte in den 80er Jahren für mein Gilgameshprojekt in denen ich mich mit der Angst des Menschen vor dem Tod und seinen Versuchen die Endlichkeit aufzuhalten beschäftigte.Kleiderobjekte zum Thema "Haut" oder meine Kissenbilder zu dem Ausstellungdprojekt  für die JVAf für Frauen 2020 mit dem Titel 
"Verbotene Gebiete"

Ich bin seit mehr als 40 Jahren künstlerisch tätig in der Analyse verschiedener Themenfelder, Formen und Materialien. Seit etwa15 Jahren beschäftige ich mich künstlerisch mit dem Kleid als Objekt und stofflichen Strukturen und Oberflächen in der Malerei und im Objektbau. Es entstanden die "Messkleider" aus Papier, Metall, Polyethylen, Satin und Industriefilz.. Später  Korsette in unterschiedlichen Materialien wie Federn oder Stickereien und Texte auf Satin und die so genannten"Hemdchen". Allem gemeinsam ist mein Forschen über die Funktion der Hülle ,des Außen und seinem Bezug zum Innen in der Existenz des  Menschen . Das "Kleid" als Hülle,  Haut und Grenze. Das Kleid als Merkmal unserer Verortung in sozialen Gefügen.

Als Autorin und Illustratorin habe ich an zahlreichen Publikationen mitgewirkt. Zuletzt erschien im Januar 2020 die plattdeutsche Übersetzung meines Kinderbuchs "Konstantin und die sehr kleine Hexe"  (2017) unter dem Titel "Konstantin un de heel lüttje Hex" im Isenseeverlag